Unsere Bayerntour - Rauhnacht.bayern
Bayrisches Rauhnachtsbrauchtum- Tradition in Bayern

DIE LOAVNSCHAU

Auch in Zeiten vom WWW mit all seinen Möglichkeiten, geht nichts über ein gedrucktes Magazin. Bilder, Reportagen, Berichte - es bereitet einfach Freude ein Magazin immer wieder zur Hand zu nehmen kann, immer wieder mit Begeisterung durch zu blättern. Ein Magazin, a Zeitung ist einfach handlich, es ist Old School und damit absolut angesagt. Ausserdem kann man es drehen,wenden wie man will, direkt vor die Nase halten, notfalls mit der Lupe drüber gehen- man kann einfach viele Details besser erkennen als am Monitor. Ja, selbst 2016 haben Zeitungen eben immer noch diverse Vorteile. Auch der Rauhnacht.bayern geht's da nicht anders wenn die aktuelle Loavnschau erscheint. Die wird gekauft!! Weil d' Loavnschau ein ganz ein besonderes Magazin ist. Hier finden engagierte  Brauchtumsliebhaber und aktive Gruppen interessante Reportagen sowie hochwertige Bilderstrecken. Zahlreiche Vereine aus Bayern und Österreich sind von diesem hochwertigen Magazin begeistert. Darum haben wir Herausgeber Thomas Steyerer gebeten, Ihnen und uns persönlich von seinem Herzprojekt zu erzählen:

D'Loavnschau, Thomas Steyerer erzählt: 

Bei der „Loavnschau“ handelt es sich um ein Krampus und Perchtenmagazin, das ganz „altmodisch“ offline konsumiert werden muss. Es ist also tatsächlich ein Magazin „zum in die Händ halten und lesen“. Die Loavnschau ist eine Info und Sammlerbroschüre, die aufgebaut auf Reportagen, Berichten und natürlich reichlich Bildmaterial, einen unverfälschten Einblick in das aktuelle Krampus und Perchtengeschehen bietet. In der Loavnschau findet man ein Sammelsurium der unterschiedlichsten Masken. Von traditionell brauchtümlich über menschlichteuflisch bis hin zu futuristisch. Wie auch immer man diese Begriffe bildlich zuordnen möchte, es werden schlussendlich Masken jeglicher Art und Gattung zur Schau gestellt eine Loavnschau eben! Bei der Loavnschau handelt es sich bewusst um kein Krampus und Perchtenlexikon, geschweige denn Wegweiser, der etwas als richtig oder falsch klassifiziert. Nein, die Loavnschau ist mehr als Plattform in der guten, alten Printform zu sehen. Eine Plattform, die Gruppen aus dem Krampus und Perchtenbereich, ebenso wie Maskenschnitzern, die Möglichkeit bietet, sich zu präsentieren. Maskenschnitzern wird über die Schulter geblickt. Über Krampus und Perchtengruppen wird objektiv berichtet. Die Leserinnen und Leser können im Endeffekt selbst bewerten, welchen Inhalt sie nach ihrer Auffassung nun als „brauchtumsgerecht“ oder nicht sehen. Brauchtumsexperte spielt das Magazin also nicht, das dürfen andere übernehmen.

Als vor einigen Jahren die erste Ausgabe entstand, war der Grundgedanke eine Sammlerbroschüre zu schaffen. Ein Magazin, das man gerne auch noch nach einigen Jahren wieder herausholt und erneut drinnen liest und blättert. Die Betonung liegt hier auf „drinnen lesen und blättern, nicht klicken und wischen“. Ein Inhalt, der bleibt und nicht verschwindet. Aufgeschriebene Worte, gedruckte Bilder. Beinahe schon verstaubt dieser Gedanke in der heutigen, digitalen Welt, deren Kommunikation aus sozialen Netzwerken besteht. Doch soziale Netzwerke, das Internet an sich, es vergisst. Inhalte verschwinden wieder nach einiger Zeit, sie werden verdrängt durch ständig neuen Informationsfluss. Schnelllebig, hektisch, vergesslich und unpersönlich. Wer weiß, ob man Bilder einer ganz bestimmten Maske aus dem Jahr 2010 oder Gruppenfotos einer ganz bestimmten Krampuspartie aus 2011 noch in 20 oder 30 Jahren im Internet findet?

Wie schön ist es da doch, wenn ich meine Loavnschau von 2011 oder 2012 heraushole und mal drinnen blättere. Ob nun bei der persönlichen Sitzung aufm Klo oder beim Stammtisch und Biersaufen mit Freunden. Ein gedrucktes Werk bleibt uns erhalten, sofern es die Diktatur nicht vorher verbrennt.In diesem Sinne vielen Dank an alle Leserinnen und Leser, Krampus und Perchtengruppen, Maskenschnitzer und Ausstatter und weil ich diesen Satz schon immer mal in einem redaktionellen Beitrag loswerden wollte: Ich grüße alle, die mich kennen da draußen.Danke

Thomas  alias  „Dammerl“  Steyerer